GLOW-Look – Step by Step zum makellosen Teint

Glow Look by JOFFROY beauty - Foto by M.Zargarinejad - für Maria Galland Paris

 GLOW-Look – Step by Step zum makellosen Teint

 

Der perfekte Glow – ein frischer, perfekter Teint als Make-up-Basis steht auf der „Beauty-Wunschliste“ vieler Frauen an erster Stelle.

 

Dies ist auch meist die größte Herausforderung für jeden Visagisten und jede Kosmetikerin.Einen natürlichen, perfekten Teint – der ungeschminkt aussehen soll zu gestalten, setzt einiges an Wissen und Erfahrung voraus.

Zunächst einmal ist es wichtig den Hauttyp und die Hautbedürfnisse zu kennen. Ein schönes Make-up Ergebnis bekommt man nur dann, wenn die Haut zuvor gut gereinigt ist und mit der auf den Hauttyp optimal abgestimmten Pflege vorbereitet wird.

Das Reinigungs- und Pflegeritual trägt maßgeblich zum optimalen Gesamtergebnis bei und sorgt nicht zuletzt auch für den perfekten Glow.

 

Wenn die Haut nun optimal vorbereitet ist, geht es an die Auswahl der richtigen Foundation. Hier bietet die Produktwelt inzwischen ein sehr reichhaltiges Angebot. Von ultraleichten, flüssigen, serumartigen Grundierungen, über sahnig-cremige, reichhaltige – bis hin zu sehr deckenden, kompakten Texturen.

 

Für jeden Geschmack ist etwas dabei – aber wann macht welche Grundierung Sinn?

 

Um die richtige Auswahl zu treffen entscheiden Sie am besten nach 2 Faktoren :

 

  • Hauttyp / Textur – eine Mischhaut mit Glanz in der T-Zone, sollte z.B. mit zu reichhaltigen, cremigen Grundierungen vorsichtig sein. Eine sehr trockene, atrophische Haut hingegen mag diese sahnig weichen Texturen sehr gerne.

 

  • Schminkergebnis – wird ein eher ungeschminktes und natürliches Make-up Ergebnis gewünscht – kommt man mit einer leichten, flüssigen Grundierung eher zum gewünschten Ziel, als mit einem kompakten Produkt mit hoher Pigmentdichte und Deckkraft.

Wenn die Auswahl der Grundierung getroffen wurde, steht man meist vor der nächsten Herausforderung, die passende Farbe zu finden.

 

Zum Glück hat sich über die Jahre herumgesprochen, daß eine Grundierung nicht die Aufgabe hat, die natürliche Hautfarbe zu verändern!

 

Probieren geht über Studieren … 

Um die optimale Farbe zu finden, wählen Sie 2-3 Farben aus – die auf den ersten Blick, der natürlichen Hautfarbe am nächsten kommen.

Es macht Sinn, die Farben dort zu testen, wo sie auch später zum Einsatz kommen – im Gesicht und nicht auf dem Handrücken oder Unterarm.

Tragen Sie die ausgewählten Farben zunächst in der Kieferkontur und/oder der Stirn punktuell auf und verblenden diese leicht mit der Haut. Die Farbe, welche sich nun mit der Haut „unsichtbar“ verbindet, ist die richtige für das ganze Gesicht.

Nachdem nun das passende Produkt gefunden wurde, geht es um die richtige Auftragetechnik.

 

Glow Look by JOFFROY beauty - Foto by M.Zargarinejad - für Maria Galland Paris

Glow Look by JOFFROY beauty – Foto by M.Zargarinejad – für Maria Galland Paris

Spulen Sie nun bitte nicht einfach das volle Programm ab, welches Sie irgendwann einmal gelernt haben!

 

Grade auch die Auftragetechnik hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und an die hochmodernen High-Tech Texturen der Foundations angepasst. Wo man früher noch mit den Händen oder einem Latexschwämmchen hantiert hat, arbeitet man heute meist mit speziellem Handwerkzeug, wie z.B. Foundation Pinseln oder weiterentwickelten Schwamm-Applikatoren, um ein möglichst perfektes Ergebnis zu erreichen.

Diese Weiterentwicklung der Produkte – aber auch der Techniken, ermöglicht es heutzutage, perfekte, ebenmäßige und dennoch unsichtbare Schminkergebnisse zu erhalten.

In Fachkreisen spricht man deshalb auch vom „2. Haut Effekt“ – den sich doch nahezu alle Frauen wünschen.

Denn niemand möchte heute noch ein maskenartiges Schminkergebnis – weder auf der Haut spüren, noch sehen.

 

Das Handwerkszeug ist nun auch ausgewählt und nun ist die richtige Abfolge der Produkte entscheidend.

 

Um eine „Schminkmaske“ zu vermeiden sollte man zunächst bedenken, daß jeder Produktauftrag, uns dieser ungewünschten Maske einen Schritt näher bringt.

Deshalb macht es Sinn, sich folgende Formel einzuprägen:

 

Weniger ist mehr! Bei einem modernen Make-up, sollte die Grundierung so leicht wie möglich – und nur so deckend wie nötig sein. 

 

Mit dieser Aussage im Hinterkopf empfiehlt es sich auch direkt mit der Grundierung zu starten.

 

Foundation

Die richtige Menge Foundation (1 Pumpmenge oder eine Erbsengröße) wird dann auch nur an Stellen aufgetragen, die man optimieren möchte – und danach gut zu den Konturen hin, mit der Haut verblendet.

So kann die Grundierung zunächst erst einmal ihre volle Wirkung bzgl. Deckkraft und auch Leuchtkraft entfalten. Ist danach noch weitere Perfektion gewünscht, kommt evtl ein zweiter Auftrag Grundierung oder auch zusätzlich ein Concealer zum Einsatz.

 

Concealer

Dieser wird sparsam und punktuell auf die zu kaschierenden Stellen, zunächst mit einem feinen Pinsel aufgetragen und danach vorsichtig mit den Fingern eingetupft und verblendet. Diese Technik nennet man auch „pinpoint concealing“.

Glow Look by JOFFROY beauty - Foto by M.Zargarinejad - für Maria Galland Paris

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In der Regel werden die bisher aufgetragenen Produkte dann sehr gerne mit reichlich Puder fixiert.

Dies ist grundsätzlich auch nach wie vor nicht falsch – nur sollte man bedenken, daß ein zu viel an Puder die Haut eher stumpf, matt und älter aussehen lässt. Falten und Fältchen werden dadurch verstärkt betont.

Grade jetzt ist wieder eine individuelle Betrachtungsweise gewünscht. Ein Hauch Puder auf Stirn, Nase und Kinn ist durchaus in Ordnung, wenn es sich um eine Mischhaut handelt.

Puder flächig, im ganzen Gesicht – nur weil man es einmal so gelernt hat – ist ein No-Go !

 

Moderne Foundation Texturen verbinden sich in der Regel perfekt mit der Haut und müssen heutzutage nicht mehr intensiv fixiert werden um eine Haltbarkeit zu erreichen.

Dennoch sieht eine speckig, glänzende Nase in keinem Hautalter vorteilhaft und schön aus.

Glow Look by JOFFROY beauty - Foto by M.Zargarinejad - für Maria Galland Paris

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